Rudi's Motorradtouren
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Montan 2008 - Reisebericht (Teil 2)

Sonntag, 11.05.08:

Wieder gings um 9 Uhr los, diesmal „Richtung Caldonazzo-See“.
Von Montan aus über ein schmales Asphaltband nach Truden und weiter nach Kaltenbrunn. Hinter S. Lugano bogen wir dann nach rechts ab Richtung Altrei. Die 6 km bis zum Ort sind noch breit und gut ausgebaut. Waren aber aufgrund der teilweisen Nässe nicht ganz so flott zu befahren, wie bei trockener Strecke. In Altrei geht’s dann über Kopfsteinpflaster durch den Ort und dann links an der Kirche vorbei. Hier wird die Straße dann plötzlich sehr schmal und der Platz reicht kaum aus, um mit dem Motorrad an einem entgegen kommenden Auto vorbei zu fahren.

Uns kam aber keiner entgegen und so gelangten wir rechts schnell hinunter ins Val di Cembra. Hier rechts ab ging es in zügiger Fahrt Richtung Faver. Die Strecke ist mal breit ausgebaut und dann wieder sehr schmal, aber dennoch sehr übersichtlich und ideal zum Motorradfahren. In Faver fuhren wir dann nach links hinab ins Tal um dann über Lasés zum Caldonazzo-See zu gelangen. Dort zunächst rechts ab und nach ein paar Kilometern wieder nach links bis Carbonare. Auf halber Strecke dorthin (bei S. Nicolo) machten wir Mittagspause.

Dann hinauf auf den Passo di Sommo und links ab Richtung Tonezza. Kurz vor dem Ort war – wie bereits vor drei Jahren (!) – die Straße gesperrt und wir mussten über eine sehr schmale Nebenstrecke weiter fahren.
Der Zugang war allerdings teilweise noch mit Schnee bedeckt, so dass wir hier sehr vorsichtig sein mussten.

Aber alle kamen reibungslos über diesen Abschnitt und weiter gings.
Hinter Tonezza biegt dann – kaum zu erkennen – ein kleines schmales Asphaltband nach links ab ins Tal.
Unten angekommen gings dann kurz links und gleich wieder rechts ab Richtung Asiago. So schmal und eng der vorherige Abschnitt war, so breit und gut ausgebaut ist dieser. Ein Kurvenrausch mit 17 Kehren!

Bis Asiago folgten wir der Route und von dort nach links bis zum Passo Vézzena. Hier machten wir dann „Capuccino-Pause“.

Dann folgte die Kaiserjäger-Straße. Immer wieder ein Genuss! Der Blick hinab zum Caldonazzo-See und ins Val Sugana – traumhaft!

Hier gabs dann auch noch ein Gruppenfoto und danach fuhren wir hinab ins Tal.

Hinter Borgo folgte dann das letzte Highlight des Tages: Der Passo Manghen (für mich eins der Highlights der gesamten Alpen!). Fotostop auf der Passhöhe und dann hinab zur Manghen-Hütte.

Die meisten fuhren aber schnell weiter, weil es anfing zu regnen. Ein paar wenige blieben noch oben und machten Pause.
Danach gings dann – fast die gesamte Strecke im teilweise strömenden Regen – hinab ins Val di Fieme und zurück nach Montan.
In gemütlicher Runde ging der letzte gemeinsame Abend zu Ende.

Montag, 12.05.08:

Bis auf Heike und Franz, sowie Petra und mich, fuhren alle anderen an diesem Tag wieder nach Hause.

Wir verabschiedeten die anderen und machten uns dann auf zu einem gemütlichen Tag.
Zunächst fuhren wir erneut hinauf nach Truden, wobei ich noch kurz ein paar Fotos machte, was am Vortag mit 12 Motorrädern im Schlepptau nicht möglich war.

Hinab gings dann nach Auer und weiter südwärts bis Salurn. Hier zweigt eine Straße nach links ab, die hinauf nach Gfrill führt. Zwar eine Sackgasse, aber dennoch ein schöner Abstecher.

Zurück im Tal fuhren wir dann auf die andere Talseite und weiter nach Kurtasch. Von dort dann hinauf nach Fennberg – ebenfalls ein sehr zu empfehlender Abstecher!

Besonders zu empfehlen der Gasthof Plattenhof, der für seine Schweinhaxen berühmt ist! Die Strecke hinauf war Menschen- und Fahrzeugleer, aber oben war recht viel los. Der Gasthof war gut besucht.

Nach dem Essen gönnten wir uns eine Mittagspause am naheliegenden kleinen Weiher.

Dann gings wieder hinab nach Kurtasch und über Truden und Altenburg (teilweise sehr steile Auffahrt) nach Kaltern, wo wir – wie bereits am Freitag – ein leckeres Eis genossen! Wir wollten dann noch zu den Maniggler-Seen, aber  aufgrund des hohen Besucheraufkommens machten wir kehrt und fuhren wieder nach Montan zurück.
Ein gemütlicher Abend im Gasthof Rose beendete diesen Tag.

Dienstag, 13.05.08:

Um 9 Uhr gings Richtung Heimat!
Über Kaltern fuhren wir nach Eppan und dann auf die Autobahn Richtung Meran. Hinauf ins Vinschgau erwischte uns wieder einmal der starke Verkehr in dieser Gegend! In Schlanders verließen wir die Hauptroute und bogen nach rechts Richtung Kortsch ab. Von dort führt dann eine – teilweise sehr schmale Straße – über Tannas nach Schluderns.

Dann gings störungsfrei hinauf zum Reschenpass und noch hinauf nach Samnaun. Das günstige Benzin (an diesem Tag 1,01 €), sowie der zollfreie Einkauf lohnen immer wieder diesen Abstecher.

Auf dem weiteren Weg nahmen wir dann noch von Prutz aus die Piller-Höhe in Angriff und dann gings schnurstracks zum Fernpass (Hahntennjoch leider noch gesperrt). Hier war wieder sehr viel los und einige große LKW kamen nur mühsam den Berg hinauf – wir deshalb leider auch!
Am Rastplatz verabschiedeten uns dann von Heike und Franz (die über Füssen nach Hause wollten) und fuhren über Reutte und das Tannheimer Tal zurück nach Sonthofen.

Fazit!

Insgesamt haben wir in den sechs Tagen gut 1.500 Kilometer zurück gelegt.
Obwohl wir einige der Teilnehmer vorher nie persönlich kennen gelernt haben, klappte alles reibungslos. Es war eine tolle Truppe und es hat sehr viel Spaß gemacht!
Das Wetter hat – mit Ausnahme der Abfahrt vom Passo Manghen – mitgespielt.
Wir hatten sehr viel Sonne, tolle Strecken, wenig Verkehr und sehr sehr viel Freude!

Reisebericht zum Download

PfingstourAlpenbiker.pdf


Unterkunftsempfehlung:
Hotel Schwarzer Adler (Tannheim)

Italien: Hotel Cristallo (Levico Terme)